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Tapfere Vorstellung der Bolheimer Turn-Teams gegen überlegene Gegner


Die zwei Bolheimer Turn-Teams mussten in ihrem Auftaktduell vor heimischem Publikum die erwarteten klaren Niederlagen hinnehmen. Das Oberligateam verlor gegen Aufstiegsaspirant WTG Heckengäu I klar mit 14:73 Score-Punkte und die zweite Mannschaft musste sich gegen die WTG Donau-Alb mit 217,15:281,80 Punkten geschlagen geben. Trotzdem gaben die Bolheimer ihr Bestes und ließen sich nicht entmutigen.

Gleich zu Beginn konnte Johannes Kastler am Boden sogar die Höchstwertung mit 13,55 Punkten erturnen und gewann sein Duell mit 4 Score-Punkten. Die anderen Bolheimer konnten allerdings gegen den übermächtigen Gegner nicht mithalten und verloren ihre Duelle deutlich so dass das erste Geräte mit 4:14 an die Gäste ging.

Am Seitpferd konnte Nikolai Brosch einen Teilerfolg mit 3 gewonnen Score-Punkten (11,90 Punkten) feiern. Johannes Kastler zeigte sich zum ersten Mal an diesem Gerät in einem offiziellen Wettkampf und erturnte gleich 10,05 Punkte – was für dieses Gerät respektabel ist. Das Duell ging aber gegen eine starke Übung mit 5 Score-Punkten verloren. Benjamin Wiedmann (11,60 P.) und Florian Blickle (9,50 Punkten) gaben ebenfalls noch  4 bzw. 2 Score-Punkte ab.

Auch an den Ringen konnte nur ein Bolheimer Turner ein Duell gewinnen: Hier konnte Benjamin Wiedmann mit 12,95 Punkten und 2 Score-Punkten überzeugen. Die restlichen Akteure gingen in ihren Duellen leer aus. Der Endstand an diesem Gerät 13:2 für Heckengäu.

Dasselbe Bild am Sprung: Nur ein Bolheimer Turner konnte sich in seinem Duell durchsetzen – wieder überzeugte Johannes Kastler mit 13,70 Punkten und 4 gewonnenen Score-Punkten. Diesmal holte allerdings der Heckengäuer Lovis Spieß die Tageshöchstnote hauchdünn mit 13,80 Punkten Vorsprung. Geräteendstand 13:4 für Heckengäu.

Die Serie setzt sich fort: Johannes Kastler gewinnt sein Duell am Barren hauchdünn mit 0,20 Punkten Vorsprung (13,20 P.) und 1 gewonnenen Score-Punkt und die anderen gehen zwar leer aus, doch sind die Rückstände hier nicht so erheblich: 1:8 am Ende.

Beim Reckturnen erlebten die Zuschauer ein vielleicht noch nie gesehenes „Sturzfestival“. Gleich sechs Sportler mussten das Gerät teils mit spektakulären Stürzen unfreiwillig verlassen. Passiert ist den Jungs zum Glück nichts. So konnte an diesem Gerät kein Bolheimer Turner ein Duell gewinnen.

Am Ende gewinnt Heckengäu wie erwartet deutlich mit 73:14. Die Bolheimer zeigten aber sehr gute Ansätze mit neuen schwierigen Elementen die teils schon gut funktionierten, teilweise noch nicht ganz ausgereift waren. Johannes Kastler absolvierte seinen ersten Sechskampf in einem Ligawettbewerb und ist jetzt endlich ein kompletter Mehrkämpfer. #ThoB