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Wichtiger Schritt im Abstiegskampf:

Bolheimer Turner mit zweitem Sieg bei der KTV Oberschwaben:

Das Bolheimer Verbandsligateam konnte am Ende der Hauptrunde einen wichtigen Sieg gegen die KTV Oberschwaben mit 47:36 Scores errringen. Nun stehen die Bolheimer vor dem abschließendem Ligafinale auf einem Nichtabstiegsplatz vor der Mannschaft aus Schmiden. Im Ligafinale turnen schließlich alle sieben Verbandsligateams an einem Tag nochmals gegeneinander. Dabei starten vier Turner je Gerät und jede Wertung zählt – keine Streichwertung! Hier ist noch einiges möglich. Konnte man in der gesamten Hauptrunde 12 Punkte holen, können im Ligafinale nochmals maximal 6 Punkte erturnt werden – vorausgesetzt man schlägt alle Mannschaften. Der Abstiegskampf wird sich zwischen Ulm (bisher 5 Punkte), Oberschwaben (4 Punkte), Bolheim (4 Punkte) und Schmiden (3 Punkte) abspielen. Schömberg (8 Punkte), Ludwigsburg (8 Punkte) und Hohenlohe (10 Punkte) haben schon ein Sicherheitspolster und werden eher um die Meisterschaft turnen. Bei Punktgleichheit entscheiden die meisten Gerätesiege.

Der Wettkampf bei der KTV Oberschwaben begann am Boden mit einem 6:8 Score-Rückstand. Johannes Kastler holte hier die Tageshöchstnote mit 14,40 Punkten und 4 gewonnenen Scores. Leon Bausch errang 2 Scores mit einer Wertung von 13,30 Punkten. Nikolai Brosch musste 3 Scores abgeben    (11,35 Punkte) und Ingo Hild sogar 5 Scores (10,10 Punkte).

Am Seitpferd zeigten die Oberschwabener bei zwei Übungen erhebliche Schwächen, die Leon Bausch (9,90 Punkte) und Benjamin Wiedmann (10,70 P.) mit jeweils 5 Scores leicht ausnutzen konnten. Indessen musste Ingo Hild und Johannes Kastler trotz passabler Übungen und Wertungen von jeweils 10,10 Punkten 2 bzw. sogar 5 Scores abgeben. Trotzdem konnten die Bolheimer dieses Gerät gewinnen und gingen mit 16:15 hauchdünn in Führung.

Auch an den Ringen waren die Bolheimer einen Tick besser. Benjamin Wiedmann mit 5 gewonnenen Scores (12,50 P.) und Johannes Kastler mit der Topwertung von 13,65 Punkten und 2 Scores sorgten für den Gerätesieg. Ingo Hild verlor nur einen Score (10,90 P.) und Leon Bausch verlor 3 Scores (11,20 P.). Bolheim blieb mit  23:19 in  Front.

Einen weiteren Gerätesieg konnten die Bolheimer am Sprung feiern. Johannes Kastler, normalerweise unser bester Sprungturner patzte und erhielt nur 10,95 Punkte und verlor das einzige Duell mit 4 Scores. Leon Bausch erturnte mit seinem gestreckten Tsukahara die Bestmarke an diesem Gerät (12,80 P.) und 3 Scores. Ebenfalls 3 Scores ersprang “Oldie but goldie “ Ingo Hild mit einem schönen Überschlag (10,90 P.). Benjamin Wiedmann mit einem Tsukahara gehockt und 11,50 Punkte sicherte den Geräteerfolg. Bolheim baute den Vorsprung auf 10 Scores aus.

Doch am Barren ließen sich die Oberschwabener nicht abschlütteln und verkürzten den Rückstand sogar auf 3 Scores vor dem Königsgerät, dem Reck. Nur Johannes Kastler konnte sein Duell mit 3 Scores gewinnen (13,15 P.). Leon Bausch musste 4 Scores (12,15 P.) gegen den stärksten Barrenturner an diesem Gerät Ivan Sommer abgeben. Nikolai Brosch (12,10 P.) gab 3 Scores ab. Benjamin Wiedmann mit leichten Schwierigkeiten noch einen Score (Wertung 10,75 P.).

Am Reck behielten die Bolheimer die Nerven und gewannen dieses Gerät mit 11:5. Gleich die ersten zwei Duelle sorgten für eine gewisse Vorentscheidung. Johannes Kastler holte 4  Scores (12,80 P.) und Nikolai Brosch 3 Scores (12,50 P.). Spätestens Ingo Hild konnte eine mit Fehlern gespickte Übung seines Gegners zum sicheren Sieg nutzen und errang weitere 4 Scores mit einer Wertung von 10,40 Punkte. Youngster Dominik Bartoszek musste zwar noch 5 Scores abgeben (8,25 P.). Der Sieg war aber bereits abgesichert.

Für das Ligafinale in Ludwigsburg drücken wir dem Bolheimer Team die Daumen. °ThoB